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Allgäu Panorama Marathon

Geschrieben von Daniel Maier am .

Mit dem Allgäu Panorama Marathon in Sonthofen stand mein persönliches Saisonhighlight an. Wie ein paar Wochen zuvor beim Lauf um den Alpsee in Immenstadt, war auch hier das Wetter eine sehr nasse Angelegenheit. Die komplette Nacht vor dem Wettkampf regnete es und hörte auch zum Start der Ultras um 6.00 Uhr und zum Start der rund 260 Marathonläufer um 8.00 Uhr nicht auf. Bis in die Haarspitzen motiviert und gut vorbereitet nahm ich mir bei dem Lauf über 1400 HM eine Zeit unter vier Stunden vor, das wie sich zum Schluss herausstellen sollte, zu einer Sekundenentscheidung wurde.

Bei Kilometer zwei ging es dann erstmals bergauf. Und daran änderte sich 11 Kilometer lang, bis zum höchsten Punkt der Strecke auf 1662 m, rein gar nichts. Lediglich der Untergrund wechselte zwischen Asphalt, matschigen Trails auf Wiesen und steinigen Trails im Wald oder im Freien. Sehr kontrolliert spulte ich Kilometer für Kilometer ab und versuchte, das Tempo nicht allzu hoch zu halten. Nach dem Gipfel Weiherkopf folgte die Bergstation Hörnerbahn, von welcher die Strecke über den Sattel am Riedberger Horn nach Grasgehren führte, Kilometer 20 der Strecke. Hier erfolgte auch die Messung der Zwischenzeit. Zu diesem Zeitpunkt lag ich nach 1:52 h auf Rang 20. Leider sollte ich bis ins Ziel noch ein paar Plätze und einiges an körperlicher Substanz verlieren. Ab diesem Punkt ging es größtenteils bergab und das war für meine doch schon recht müden und an diese Belastungsart noch nicht optimal angepassten Beinmuskeln die Hölle. Führte die Strecke zunächst auf Trails bergab, mussten bis ins Tal sechs Kilometer auf Asphalt zurückgelegt werden. Schritt für Schritt brannten meine Oberschenkel immer stärker und dann fing plötzlich auch noch die rechte Wade an richtig zu schmerzen. In diesem Abschnitt überholten mich sechs bis sieben Läufer und trotzdem lag ich sehr gut in meinem Zeitplan. Bei Kilometer 30 war das Tal erreicht und mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages zeigte sich auch mein Cousin Patrick, der mich zwei Minuten begleitete und mich noch einmal richtig pushte. Was dann aber bei Kilometer 31 mit mir passierte, das hatte ich so noch nicht erlebt. Von da an ging es noch einmal rund 100 Höhenmeter bergauf und plötzlich war mein Tank einfach so was von leer und ein leichtes Schwindelgefühl kam auf. Es fühlte sich an, als ob mir von einer Minute auf die andere sämtliche Energie entzogen worden ist. Hatte ich mich alle vier bis fünf Kilometer mit einem Stück Banane und bei einer Verpflegungsstelle mit einem Energiegel versorgt, so war das doch viel zu wenig. Ich erreichte nach einem kurzen Stück bergab Untermaiselstein und damit die nächste Verpflegungsstelle, doch gab es dort nur Wasser und Isogetränke. Erst zwei Kilometer später konnte ich mich mit Cola und Banane verpflegen, wobei es für die Energiezufuhr der Banane einfach zu spät war. Nun lagen noch acht Kilometer über Fischen und über den Illerdamm vor mir, die zwar flach waren, aber trotzdem eine immense Anstrengung für den Kopf bedeuteten. Die Cola half kurzfristig und gab nochmal ein bisschen Energie, was aber trotz allem meine schmerzenden Oberschenkel nicht vergessen machte. Jeder Schritt tat richtig weh und wie oft dachte ich mir: „so, noch hundert Meter, dann muss ich einfach gehen. Platzierung ist zweitranig, Hauptsache ich schaffs unter vier Stunden!“ Aber beim bangen Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass das Erreichen dieses Ziels nunmehr zu einer heiklen Mission wurde. Irgendwie gelang es meinem müden Körper das Tempo ein klein wenig zu erhöhen (also von einem 6er-Schnitt zu einem 5.30er-Schnitt ;) ) und als es schließlich noch einen Kilometer bis ins Ziel war und Patrick mich nochmal so richtig anfeuerte (Danke nochmal, Digga!) schaffte ich es schließlich, im Stile eines Kurzdistanztriathleten, nochmal richtig Gas zu geben. Auf der allerletzten Rille erreichte ich im Schlussspurt das Ziel und musste beim Blick auf die Uhr trotz allem feststellen, dass ich um sechs Sekunden die vier Stunden verpasst hatte. Aber da war und ist, wenn überhaupt, nur eine kleine Enttäuschung. Ich hab bei einem wahnsinnig anstrengenden und vom Wetter erschwerten und kräfteraubenden Wettkampf alles aus mir herausgeholt und bin einfach nur überglücklich und stolz J Gesamtplatz: 35; AK-Platz: 5

 

 

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